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Handystrahlung kann das mögliche Krebsrisiko, insbesondere von Hirntumoren, erhöhen. Zu dieser Ansicht ist nun auch die Krebsforschungsagentur IARC, welche zur WHO gehört, gekommen. Bereits Anfang dieses Jahres hat die russische Strahlenschutzorganisation RNCNIRP ihre Bedenken geäußert. Danach werden Handystrahlen mit krebserregenden Stoffen, wie Pestizide, Pilzgifte und Autoabgasen gleichgestellt. Besonders Kinder und Jugendliche müssen vor der gefährlichen Strahlung geschützt werden, da gerade im Wachstum gefährliche Stoffe aufgenommen werden können und so Veränderungen der Zellen hervorrufen können. Neben Krebs und Hirntumoren besteht die Gefahr, dass sich Hirnströme verändern, oder es zu DNA-Brüchen oder Genschäden führt. Die WHO fordert die Regierungen auf, die Grenzwerte zu senken und Schulen den Handygebrauch zu verbieten.
1400 einwohner von Basel wurden jetzt über ihren Schlaf in Zusammenhang mit Handystrahlung befragt. Die Strahlen von Handy, WLAN und Mobilfunkantennen haben keinen Einfluß auf die Schlafqualität. Die Studie des Nationalen Forschungsprogramms 57 des Schweizerischen Nationalfonds hat dies belegt. Die Forscher wollen einen Zusammenhanf von Schlafstörungen und Strahlung aber nicht komplett ausschließen, da es möglich sein kann, daß ein kleiner Teil der Bevölkerung empfindlich auf Strahlung reagiert.
Im diesjährigen Konsensus-Statement stellte des Wissenschaftlichen Beirats Funk (WBF) wurde erneut festgestellt, daß ein Zusammenhang von Gesundheitsgefährdung und Mobilfunknutzung nicht besteht. Dabei wurden 129 Studien ausgewertet. Der Beirat besteht aus internationalen Experten, die aus verschiedenen Disziplinen kommen.
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